– Verbrannte Erde - Kriegsopfer Schöpfung

Leuchten für den Frieden

Hintergrund

Die „Aktion Wanderfriedenskerze“ entstand 2011 als Reaktion auf die Anschläge am 11.09.2001. Damals fanden sich verschiedene christliche Gruppen zusammen, die ein immer wieder stattfindendes Friedensgebet ins Leben riefen. Im Mittelpunkt steht eine in Handarbeit gestaltete Kerze, um die sich christlichen Gemeinden, Gruppen und Aktionsbündnissen versammeln, um für den Frieden zu beten.

Eröffnet wird die "Aktion Wanderfriedenskerze 2020" am Antikriegstag,  1. September im Frankfurter Dom. Von dort gehen die insgesamt 9 von engagierten Ehrenamtlichen gestalteten Kerzen  auf Wanderschaft durch die Region Rhein-Main.

Das diesjährige Motto der Aktion lautet: „Verbrannte Erde - Kriegsopfer Schöpfung". Es ist besonders all derer gedacht, die keine menschliche Stimme haben:

Wer zählt die Tiere, die in Kriegen getötet und für Kriege missbraucht werden?
Wir wollen ihrer gedenken.
Wer hört den Schrei der Erde, das Japsen nach Luft, den stummen Tod der Pflanzen?
Wir wollen ihrer gedenken.

In verschiedenen Gemeinden in und um Darmstadt wird  in der Zeit zwischen 1. September und  16. November, dem „Buß- und Bettag“, in unterschiedlichen Gruppen für den Frieden in der Welt und die Menschen „zwischen Welten“ gebetet in der Mitte leuchtet dann immer die Friedenskerze.

Ausleihe der Kerze

Der ökumenische Kirchenladen Kirche & Co. ist Anlaufstelle für Gruppen und Aufbewahrungsort für die Kerze, wenn sie nicht unterwegs ist. Interessierte können hier auch nachfragen, ob sie die Kerze für ihre Gruppe / Gemeinde für ein paar Tage ausleihen können.

Zu der Kerze gehört ein Rucksack. In ihm befinden sich ein Kerzenständer, die Gebetshilfe zum Motto und ein Gästebuch.

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