– Kirche & Co. feiert zwanzigjähriges Bestehen mit Rosen, Sekt und Musik

Das Wetter war am 15. März eher unfreundlich, kühl und regnerisch. Der guten Stimmung der Mitarbeitenden tat das aber keinen Abbruch. Abwechselnd gab es Jazzmusik und Gespräche zum Thema „Was feiern Sie?“. Im Laufe des Mittags kamen viele ehemalige Mitarbeitende, Gäste, Besucherinnen und Besucher zum Zelt im Caree.

Sie wurden mit alkoholfreiem Sekt und Häppchen bewirtet und es kam zu vielen Gesprächen. So berichtete Pfarrerin Ksenija Auksutat von den Anfängen des Ladens – damals noch in der Helia-Passage. Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse äußerte sich zur Zukunft des Kirchenladens, der vor personellen und konzeptionellen Veränderungen steht. Eine Idee könnte ein mobiler Infopunkt sein, findet sie.

Das Herz des Kirchenladens sind jedenfalls die vielen engagierten ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden, die über die Jahre das Gesicht des Ladens geprägt haben, der nun seit mehr als zehn Jahren im Offenen Haus der Kirche in der Rheinstraße 31 seinen Ort hat. Das wichtigste Anliege bleibt nämlich mit den Menschen in der Stadt im Gespräch zu sein über „Gott und die Welt“.

Alle Besucherinnen und Besucher finden ein offenes Ohr – egal wie groß oder klein ihr Anliegen ist. Die Konfession spielt dabei ebenso wenig eine Rolle wie Alter, Geschlecht oder Herkunft. „Den Menschen in der Stadt das freundliche Gesicht Gottes zeigen“, nennt es Pfarrerin Ulrike Hofmann.

Dass Kirche & Co. noch lange für die Menschen in der Stadt ein Anlaufpunkt sein kann hoffen mit ihr ihre Kolleginnen Nikola Beth und Pastoralreferentin Eva Reuter.

„Viel Glück und viel Segen“ steht deshalb auch auf bunten Bändern, die Mitarbeitende an diesem Tag Passantinnen und Passanten im Carree verteilen. Es ist ein Geburtstagswunsch, der alle Tage gilt und der allen geschenkt werden soll.

(ER)

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